E-Mail-Organisation: Viren- und SPAM Abwehr

Jürgen Weiß

Vortrag (*.ppt/226 kb)

 

Eine der Hauptanwendungen von Netzwerken, besonders des Internets, ist heutzutage der Informationsaustausch über elektronische Post. Deswegen muß der Absicherung von E-Mail Systemen besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Der Vortrag behandelt zwei Teilaspekte dieses Themenkomplexes. Die Filterung der durch sogenannte Viren infizierter Mails, sowie die Identifikation unerwünschter Mails, auch SPAM-Mails genannt. Zum Verständnis der  unterschiedlichen Lösungsansätze und der jeweils damit verbundenen Randbedingungen wird eine kurze Einführung in die Begriffswelt des elektronischen Postverkehrs gegeben. Dabei wird das Problem von gefälschten Mail-Absendern behandelt. Die damit verbundene Frage ist: „Wie sicher können Sie sein, dass der Absender der E-Mail auch tatsächlich die genannte Person ist ?“ Eine Lösung wird vorgestellt.

Zur Zeit sind etwa 80000 Viren bekannt. Dabei machen allerdings nur ca. 20 Exemplare  95% aller  befallenen Mails aus. Ein wirksamer Schutz bietet die zentrale Überprüfung von E-Mails durch den Einsatz kommerzieller Software-Produkte. Dies muss einher gehen mit Massnahmen, die jeder Nutzer vor Ort ergreift. Ein solches Szenario wird am Beispiel der durch das Hochschulrechenzentrum der Universität Oldenburg betreuten Mailserver  beschrieben. Es wird der Aufbau und die Arbeitsweise eines Virus beispielhaft dargelegt  und der Frage nachgegangen: „Welchen Informationswert hat eine infizierte Mail für den potenziellen Empfänger ?“

Unerwünschte Mails, auch SPAM-Mails genannt, stellen in vielerlei Hinsicht eine Belästigung dar. Die vage Begriffsbildung umreisst bereits die Problematik. Wie werden unerwünschte Mails klassifiziert?  Grundsätzlich unterscheidet man zwei Methoden der Identifikation. Filterung auf der Basis des Absenders (Source-Filtering) oder auf grund des Inhalts (Content-Filtering). Letztere Möglichkeit wird durch das Hochschulrechenzentrum dem Anwender nach Anforderung zur Verfügung gestellt. Dabei spielen  datenschutzrechtliche Belange eine wesentliche Rolle.