e-University und Verwaltung
Sicht eines Kanzlers

Dr. Johann Peter Schäfer
Universität Siegen

Vortragsfolien (*.ppt/35 kb)

Der Weg der Hochschulen zur e-University ist nicht aufzuhalten. Primär wird dies immer mit Lehre und Forschung verbunden.

Dies bedeutet jedoch konsequenterweise dass die Verwaltung in diesen Prozess einbezogen werden muss.

Folglich ist die Integration von Hochschulmanagement und verwaltung in ein einheitliches DV oder IuK-Konzept der Hochschule erforderlich. Dies gebieten schon die knappen personellen und finanziellen Ressourcen.

In den letzten Jahren sind auf die Hochschulverwaltungen viele neue Aufgaben hinzugekommen und weitere werden folgen. Ich nenne exemplarisch Kosten- und Leistungsrechnung, Globalhaushalt, Budgetplanung, Steuerrecht, Studienkontenmodelle.

Darüber hinaus ist eine serviceorientierte Verwaltung verpflichtet, den Wissenschaftlern ihre Dienste möglichst zeitnah und nah am Arbeitsplatz anzubieten.

Der Professor muss die Möglichkeit haben, per Mouseklick seine Kontenstände abzurufen, Raumplanung zu betreiben und seine Leistungsdaten abzulesen.

Die Hochschulleitung ist darauf angewiesen, Daten und Fakten der Hochschule präsent und für Strukturüberlegungen aufbereitet vorliegen zu haben.

Im Ergebnis ist festzuhalten:

  • Die Hochschulverwaltung hat daran mitzuwirken, dass die Mittel für Hard- und Software vorhanden sind,
  • dass Personal für die geänderten Aufgaben bereitsteht und durch Schulungen diesen Anforderungen entsprechen kann,
  • innerhalb der Hochschule eine integrale DV-Planung vorgenommen und umgesetzt wird,
  • die Ressourcen gebündelt für IuK eingesetzt werden der leider mancherorts zu beobachtende Gegensatz zwischen Verwaltungs- und wissenschaftlicher Datenverarbeitung ist kontraproduktiv und muss deshalb aufgehoben werden,
  • die DV im Echtbetrieb jederzeit zur Verfügung steht und
  • nicht zuletzt Datenschutz und Datensicherheit jederzeit gewährleistet sind.