DFNVideoConference (DFNVC)

Gisela Maiss
DFN-Verein

Vortragsfolien (*.ppt/548 kb)

Nach einer gut einjährigen Pilotbetriebsphase geht der IP-basierte Videokonferenzdienst DFNVC jetzt in den Regelbetrieb über und steht somit allen DFN-Einrichtungen zur Verfügung. Der Dienst ermöglicht es einem Nutzer, von einem PC, einer Workstation oder einem Telefon aus über das G-WiN Mehrpunktkonferenzen aufzubauen. Technische Basis des Dienstes ist der H.323 Standard. Um auch Wissenschaftlern oder Kooperationspartnern aus dem industriellen Bereich ohne IP-Infrastruktur eine Teilnahme am Dienst zu ermöglichen, existiert neben der Teilnahme über das G-WiN auch die Möglichkeit, sich über ISDN-Einwahl an den Konferenzen zu beteiligen. DFNVC bietet sowohl Ad hoc Konferenzen, die spontan von einem Teilnehmer aufgebaut werden können, als auch operatorgestützte Konferenzen, die zu festen Terminen verabredet werden.

Alle dienstrelevanten Informationen werden auf dem VC-Portal https://www.vc.dfn.de/ dargestellt. Das Portal, das ständig aktualisiert wird, enthält Informationen zur Dienstnutzung wie z.B. die Dienstarchitektur, eine Dienstbeschreibung, das Leistungsangebot sowie den internationalen Nummerierungsplan für die Gatekeeper und Endgeräte. Mit dem Nummerierungsplan wird deutlich, dass der Dienst DFNVC in einen internationalen Verbund integriert ist und so auch Partner im europäischen und außereuropäischen Ausland auf einfache Weise erreicht werden können. Das Nutzerverzeichnis enthält außerdem eine Liste der H.323-Adressen, in der die DFNVC-Nutzer - ihr Einverständnis vorausgesetzt - ihre "Rufnummern" veröffentlichen können. Einrichtungen, die den DFNVC Dienst ihren Nutzern zur Verfügung stellen wollen, sollten einen lokalen technischen Administrator als Ansprechpartner benennen, der für die Betreuung der Nutzer (first level Support, Schulung, Nutzerdatenverwaltung) sowie den Betrieb der Videokonferenz-Endgeräte und weiterer evtl. benötigter technischer Geräte (Gatekeeper, Proxy/Firewall) zuständig ist. Der lokale Administrator sollte gute Kenntnisse über die lokale Netzstruktur sowie über Sicherheitsstrukturen (Firewall-Architektur) in seiner Einrichtung haben.