DFNFernsprechen – Neue Möglichkeiten für mobile Nutzung

Ulrich Kähler, DFN-Verein




Der Dienst DFN-Fernsprechen für die Festnetztelefonie und der DFN-Rahmenvertrag für Mobilfunk werden künftig vertraglich enger zusammengeführt.

Das Umschalten des Diensttelefons am Arbeitsplatz auf das persönliche Handy und damit das Weiterleiten von Anrufen bei Rufbereitschaft oder bei Abwesenheit durch Dienstreisen ist ein häufig geäußerter Wunsch von Mitarbeitern im Wissenschaftsbereich. In der Vergangenheit war dies jedoch mit erheblichen Kosten für die Weiterleitung der Gespräche in das Mobilfunknetz verbunden und wurde deshalb selten genutzt. Teilnehmer können jetzt entgeltfrei in und zwischen beiden Netzen – dem Festnetz und dem Mobilfunknetz – telefonieren, ohne dass ihnen hierdurch zusätzliche Kosten entstehen.

Durch die Installation von VoIP-Clienten auf Smartphones ist es möglich, mobile Endgeräte an eine lokal vorhandene VoIP-Telefonanlage anzuschließen. Voraussetzung hierfür ist, dass das Smartphone einen Zugang zum Internet und damit zum Wissenschaftsnetz hat. Dies kann durch Nutzung von UMTS oder W-LAN-Hotspots erfolgen. Auch hierfür bietet der DFN-Verein spezielle Tarife an.

Besonders interessant für Wissenschaftler, die sich im Ausland befinden, ist die Nutzung des Dienstes „eduroam“. In sehr vielen in- und ausländischen Forschungseinrichtungen bestehen entgeltfreie Zugangsmöglichkeiten zu den Wissenschaftsnetzen über „eduroam“ (siehe: http://www.eduroam.org). Damit ist das entgeltfreie Telefonieren in die Heimateinrichtung und deutschlandweit zu Ortsnetzbedingungen möglich.