„Mobile Endgeräte (Tablets) im Verwaltungsbereich" 

(Frank Klapper, Uni Bielefeld, Prof. Dr. Gudrun Oevel, Uni Paderborn)

 

Mit der Annäherung an ein „Integriertes Informationsmanagement“ und der Einführung von integrierten IT-Systemen bspw. für das Campus Management löst sich die strikte Trennung im DV-Bereich zwischen reiner Verwaltung und Wissenschaft zunehmend auf. Dies betrifft originäre Verwaltungsprozesse wie bspw. die (nun digitale) Gremienbetreuung aber auch das gemeinsame Projektgeschäft. Auf der technischen Seite nimmt der Trend zu  leichten Endgeräten wie Tablets zu. Damit verbunden greift ein neues Zugriffsparadigma: weg vom Portal hin zu (hochspezialisierten) Apps.

Was sich im Consumer-Bereich und im Business-Bereich unter dem Schlagwort BYOD (Bring Your Own Device) bereits mehr und mehr durchsetzt, stellt die Universitäten noch vor große Herausforderungen. Es gibt derzeit noch keine durchgängig akzeptierten Einsatzszenarien, wenig spezialisierte Apps und keine Administrationskonzepte, die einerseits den Sicherheitsanforderungen im Verwaltungsbereich, andererseits dem möglichst unbeschränkten Umgang im Wissenschaftsbereich entsprechen.

 

An dieser Stelle setzt das im Herbst 2012 gestartete und vom Land NRW geförderte gemeinsame Projekt der Universitäten Bielefeld und Paderborn an. Grundsätzliches Ziel ist die Verbesserung von Workflows zwischen Verwaltung und Wissenschaft mit Hilfe von Tablets. Dazu werden aus der Prozesssicht anhand unterschiedlicher Use Cases  die Einsatzszenarien von Tablets evaluiert und gleichzeitig Kompetenzen im Bereich Entwicklung von Apps und Administrationskonzepte für Tablets aufgebaut. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Untersuchung einer  Nutzung von externen Coud-Diensten (bspw. skype, dropbox, evernote, …) im Kontext von von Forschung, Lehre und Verwaltung.

 

 Der Vortrag stellt das Projekt und seine Ergebnisse vor.